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Die Burg zu Hauset

Bereits im 14. Jahrhundert muss es wohl eine Burg gegeben haben, unweit der heutigen Rochus-Kapelle. Diese Burg lag damals schon im Herzogtum Limburg, denn der Aachener Reichswald erstreckte sich von Norden nur bis zur Göhl im Süden. Im Jahr 1439 „kassierte“ Ludwig der Fromme das Gebiet südlich des Aachener Waldes, hauptsächlich wegen der Galmeivorkommen am Alten Berg bei Kelmis. Die Besitztümer derer von Hauset wurden jedoch bereits zu Beginn des 15. Jahrhunderts auseinander gerissen. Jetzt gehörte das gesamte Gebiet des heutigen  Hauset zum Herzogtum Limburg. Den Eintragungen zufolge kann man davon ausgehen, dass die Burg in der zweiten Hälfte des 15. Jhd. noch intakt war. Nach weiteren Besitzwechseln waren 1632 das Ansiedel und die Burg zu Hauset wohl noch erkennbar, so auch auf Karten des Herzogtums Limburg von 1635, aber schon dem Verfall preisgegeben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verwendete der Besitzer von Gut Großhaus Steine der verfallenen Burg um Stallungen zu bauen. In den 60-er Jahren blieb nur noch eine Grasnarbe mit Sträuchern sichtbar. 

 

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