Der Wanderweg Göhlpromenade rund um den Dorfkern

startet auf dem Parkplatz gegenüber der Kirche und ist 6 km lang. Vom Parkplatz aus gesehen geht es rechts bergab Richtung Göhlbach, bis zu einem Häuschen an der Bushaltestelle auf der rechten Strassenseite. Dort biegen wir rechts ab in einem schmalen Fußweg. Links von uns plätschert der Göhlbach, den wir bald überqueren und schon umrunden wir links einen kleinen Weiher, in früheren Zeiten ein Staubecken für die Gewerbe an der Kupfermühle und danach ein Fischteich. Nun treten wir ein in eine Wiesenlandschaft. Am Ende des Wiesenweges wenden wir uns nach rechts und überqueren die Göhl und wandern nun vorbei an dem alten Gebäude der Kupfermühle auf der rechten Seite. Links oben auf der Anhöhe erkennen wir Gut Weide. Wir folgen nun der leicht ansteigenden Strasse und gelangen so in den Weiler genannt Stöck, wie die Strasse selbst. Auf der rechten Seite ladet ein Café, die Nussstöck, zum Verbleib ein (Freitags bis Sonntags oder auf Bestellung). Einige hundert Meter weiter teilt sich die Strasse, wir gehen links in den Schlossweg. Wir überschreiten die Hergenrather Strasse und betreten die Flög. Vorbei an den alten Bauernhof Gut Verkenskaul, jetzt liebevoll renoviert, biegen wir nach zweihundert Metern rechts ab in den Getenberg, der leicht ansteigt. An der nächsten Abzweigung nach weiteren 300 m biegen wir nach links in einen Feldweg, in der Heide genannt. Er führt uns durch die Wiesenlandschaft vorbei an den alten Bauernhof Gut Heide (Heidehof), in der frühere so genannten Hauseter Heide gelegen. In einem Bogen kommen wir auf die Hauptstrasse, Frepert genannt. Wir wenden uns kurz nach links und gehen dann rechts in einen Waldweg, der zu einer befestigten Strasse führt, Grossenbusch genannt.

Wir überqueren die Strasse und gehen in den gleichnamigen Wald. Der Waldweg führt uns vorbei an einem kleinen Häuschen, Hexenhuus genannt, bis zu einer weiteren befestigten Strasse, Buschhausstrasse genannt. Wir überqueren die Buschhausstrasse nach links und treten in die "Göhlpromenade" ein bis zum Lauf der Göhl. Wir wandern nun entlang dem Bachlauf nach rechts. Der Göhlpromenade folgen wir bis Gostert und gehen nach rechts zur Talsohle. Dort angekommen sehen wir rechts eine Villa, in Hauset als Villa Bohlen bekannt, die zum Ende des Zweiten Weltkrieg auch kurzzeitig als Hauptquartier der amerikanischen Truppen unter General Eisenhower diente.  Eisenhower soll sich dort zumindest eine Nacht aufgehalten haben, bevor er mit seinen Truppen die Befreiung des Rheinlands begann. An dem alten Fabrikgebäude kurz dahinter, der Fingerhutsmühle,  die im 19. Jhd. zunächst dem Aachener Textilfabrikanten Nellessen gehörte, später den Textilindustriellen Bischoff & Bohlen aus Hauset, biegen wir links in die Göhlstrasse. Sie führt uns vorbei an der früheren Vollmühle, die zwischen den beiden Weltkriegen von Peter Bohlen zur Jugendherberge umgewidmet wurde und dann als Ferienlager und Treffpunkt der Hitlerjugend  diente. Kurz danach gelangen wir wieder auf die Hauptstrasse, dort wo das Restaurant "Auberge zur Geul" steht, früher die Bäckerei und Saalwirtschaft Gatz und Sitz einiger Hauseter Vereine.  Von dort gehen wir nach rechts bergauf zurück zur Kirche, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Bei schönem Wetter ladet die Terrasse der Auberge zur Geul ein. 

 

 


Kontakt

Dorfarchiv Hauset 

archiv@hauset.info

Jeden 1. Dienstag im Monat

von 9 - 12 Uhr 

im Pfarrhaus von Hauset

direkt neben der Kirche

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- Heimatbuch Hauset 1

- Heimatbuch Hauset 2

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