Wanderung zu den Göhlquellen

A)       Wanderung zu den Göhlquellen

 

Schöne Rundwanderung zum Kennenlernen der 3 bekanntesten Göhlquellen und der Landschaftsvielfalt im Belgisch – Deutschen Grenzgebiet.

ca 1h40 min, 8,4 km, 110 Höhenmeter auf Höhen zwischen 340 und 280m ü NN

 

Wegetypen:  1,7 km Wanderwege / 5 km feste Wege / 1,1 km Nebenstraßen / 0,6 km Straße bzw. Bürgersteig

Wegebeschaffenheit:        0,7 km Naturbelassen / 3,5 km loser Untergrund / 1,7 km Kies / 1,5 km befestigter Weg / 1,0 km Asphalt

 

START und Ziel: Parkplatz Eupener Straße / Augustinerweg

          ÖPNV: ASEAG Linie 14, Köpfchen / Augustinerweg

          Auto NAVI: gegenüber Eupener Str. 408, 52076 Aachen

 

Einkehrmöglichkeiten:

·       kukuk-cafebar          Eupener Str. 420, D 52076 Aachen                 kukukandergrenze.eu/die-kukuk-cafebar/

·       MANNEKENFrit       Aachener Straße 267, B 4730 Raeren            www.mannekenfrit.be

·       Chez Alito                Lichtenbuscher Straße 316, B 4731 Raeren   https://chez-alito.metro.rest

Wegebeschreibung:

Wir gehen die Eupener Str. nach Süden etwas runter, können wenn‘s offen ist in KuKuK einkehren und uns erst mal stärken. Leckerer Kuchen am Wochenende. Wer es lieber herzhaft mag ist etwas weiter auf Belgischer Seite bei MANNEKENFrit mit Belgischen Fritten gut aufgehoben. Man kommt dabei an der Kaiserallee am KNP ( = Knotenpunkt) 56 vorbei oder auf der Östlichen Seite am aktuellen Grenzstein 957. Der oben aufgemalte Strich zeigt den gültigen Grenzverlauf an. Ein kleines Stück weiter zweigt links ein Fahrweg ab der später Feldweg wird und an den Waldrand führt. Wir halten uns rechts an diesem alten Landgraben (erkennbar am Erdwall und den alten Buchen) und kommen am Grenzstein 955 vorbei und dem KNP 57 zum Etmund Kever Kreuz mit der Inschrift: ANNO 1802 DEN 7. MAI IST DER EHRSAME BÜRGER ETMUND KEVER DE RAEREN JAMMER=LICH UMGE=BRACHT WURDEN. R.I.P. J:P:4.

Sicherlich sehen Sie zur linken die Zyklopensteine. Wir halten uns hinter den Zyklopensteinen in der tiefsten Stelle der Mulde und kommen auf einen Forstweg, dem wir rechts weiter folgen zum KNP 70. Hier queren wir die Schneise und folgen dem Hauptweg weiter in einem leichten Linksbogen zum KNP 34. Hier biegen wir scharf links ab, queren einen Waldweg und Picknickplatz und kommen dann zu einer der bekanntesten 1. Göhl – Quelle. Wenn genügend Wasser vorhanden ist, wird der Teich auch gefüllt sein. Im Frühjahr kann man hier Froschlaich oder später Kaulquappen beobachten.

Nachdem wir die 1. Göhlquelle nun besucht haben gehen wir den Forstweg weiter zum KNP 51 und weiter zur Gas Station. HIER geht am Waldende / Wiesenanfang LINKS ein kleiner Weg zur 2. Göhlquelle am Johannisberg auf 280 m. Die 300 m hin und zurück lohnen auf jeden Fall, nicht nur um das „offizielle“ Quellschild zu fotografieren und den kleinen Quellteich anzusehen. Diese Quelle dient natürlich bei der Via Gulia als Startpunkt (siehe Beschreibung Via Gulia) Wenn wir zurück gehen zur Gas Station verläuft neben dem Forstweg rechts die kleine Göhl, die später um die Gas Station umgeleitet wird. Wir kommen zurück zur Strasse und folgen der Richtung Besiedlung Horster Park / Hebscheider Heide und KNP 37.

          Hier kann man unter Auslassung der Wanderung entlang der jungen Göhl und des 3. Quellbaches ca 2,5 km abkürzen und direkt links die Strasse Johannisberg hoch zum KNP 35 gehen.

 

Wir biegen am KNP 37 rechts ab und folgen dem KNP Weg entlang der jungen Göhl bis KNP 2, überqueren den 3. Quellbach der Göhl der hier von links unter der Autobahn her kommt aus dem Bereich Totleger. Bei Wesselbend gehen wir über den Parkplatz und halten uns links, entweder steil hoch zur Strasse direkt oder flacher und Kinderwagen geeigneter der Parkplatz - Zufahrt folgend, dann links die Strasse Wesselbend hoch über die Autobahn E40 / A3 (Belgischer Teil der Deutschen A44). Gehen wir über die Brücke der Strasse folgend wieder runter und biegen an der nächsten Möglichkeit (am Hundesportverein Eynatten) links rein und überqueren bald wieder den 3. Göhl Quellbach. Hier kommt ein Teil der Göhl vom Landwehrring und oberhalb / südlicher von der Lichtenbuscher Strasse aus dem Waldgebiet. Geschichten und alte Fotos berichten von der 3. Göhl - Quelle im Keller des ehem. Bauernhauses Todleger 16, hinter der Kreuzung der Lichtenbuscher Str. bei Chez Alito.

Gehen wir nachdem wir die Göhl überquert haben durch den Wald hoch bis zur Strasse Hebscheider Heide. Hier kann man die 300 m noch rechts der Strasse folgen bis Chez Alito / Lichtenbuscher Str. für eine mögliche Einkehr (Stand 20230102. Geschlossen, steht zum Verkauf. . . ).  Oder man geht noch mal ca 200 m weiter die Anliegerstr. Todleger bis Nr. 12 und das Wegekreuz. Dahinter der "Teich" ist nur bei viel Regen gefüllt. Die egendliche 3. Göhlquelle im Keller des ehem. Bauernhauses Todleger 16 ist NICHT zu besichtigen. Respektieren Sie Privateigentum!

 

Der Rundweg folgt aber Links der Strasse Hebscheider Heide bis über die Autobahnbrücke mit Blick auf die Zollanlagen. Hinter der Autobahnbrücke am Kreisel schräg gegenüber geht an einer Gas – Station (L'Association Liegeoise du GAZ) ein kleiner (1 m breiter geplasterter) Fußweg rein, der später auf die Wohnstrasse „Franssens Busch“ kommt, die wir links folgen bis es nicht mehr geht. Hier stossen wir wieder auf den KNP Weg (auch die Abkürzung geht hier weiter!) den wir ein kleines Stück bergauf Richtung KNP 35, also rechts hoch die Strasse „Johannisberg“ folgen. Am Holzkreuz mit Dach und Blausteinsockel links halten und über den Johannisberg am Siegelhof (Reithof) und KNP 35 vorbei links halten und durch mehrere Gatter dem KNP Weg nach KNP 38 folgen. Herrliche Weitblicke nach Süden bei gutem Wetter! Am Ende der Wiese kommt von rechts die Belgisch Deutsche Grenze wieder auf uns zu, direkt am Waldrand ist der aktuelle Grenzstein 949 noch zu suchen. ALLE 5 Jahre findet eine gemeinsame Grenzbegehung von Deutschen und Belgischen Grenzern / Vermessern statt. Dann geht es etwas links halten wieder durch ein Gatter und an mehreren Wegquerungen vorbei, am auch hier erkennbaren Landgraben und den (suchbaren und auch auffindbaren) Grenzsteinen 950, 951 sowie 952 in einem Knick neben KNP 38 noch ein Stück weiter Richtung KNP 57, dann aber (vor Grenzstein 983) Rechts über den Landgraben hinweg zum Augustinerweg. Diese ehem. Fahrstr. zwischen Eupener Str. und Forsthaus / Grüne Eiche wurde mal aus Umweltgründen für den Verkehr gesperrt (vor 2000). Wir folgen ihr links zurück zum Parkplatz und finden auf der rechten Seite noch Überreste von Schützengräben aus dem 2. Weltkrieg (Sept / Okt. 1944), als hier das letzte Wehrmachtaufgebot den Amerikanern Gegenwehr entgegenbringen sollte. Kurz vor der Eupener Sr. Sehen wir rechts deutlich mehrere Hohlwege, das sind die alten Wege zwischen Raeren / Eynatten und Aachen, bevor die Eupener Str. (1848) gebaut wurde.

 

 

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